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14.04.2008 / 16:27 MP3  1:32 / 1,41 MByte

Flatrates sind oftmals eine Mogelpackung

Ins Internet gehen die meisten inzwischen mit einer Flatrate. Surfen so viel man will – ohne böse Überraschungen in der Rechnung. Auch fürs mobile Internet gibt es inzwischen solche Angebote – zum Bsp. von der E-Plus-Tochter BASE. Die kündigen ihren Kunden jetzt aber einfach, wenn die zu viel im Netz sind.

Die E-Plus-Tochter BASE wirbt mit dem Slogan: "Egal, wie viele Stunden. Ganz gleich, wie viel Volumen. Mit der BASE-Internet-Flatrate sind Sie auch online immer auf Zack." Die Realität sieht aber offenbar etwas anders aus: BASE hat einigen Kunden überraschend gekündigt. In den Schreiben heißt es, sie hätten die Internet-Flatrate vorwiegend zum "Aufbau und Halten von Dauerverbindungen über mehrere Tage und zu permanenten Datenübertragungen verwendet. Dies entspreche nicht dem typischen und üblichen Verhalten bei mobilen Datenübertragungen.“ Den Kunden ist also ernsthaft gekündigt worden, weil sie ihre Flatrate ausgiebig genutzt haben. In den allgemeinen Geschäftsbedingungen gibt es keinen Passus, der den Kunden erklärt, wie ein passendes Verhalten ihrerseits auszusehen hat.

Bei Arcor bekommen die Kunden wenigstens noch eine Vorwarnung, bevor sie gekündigt werden. Die Auslandsflatrate zum Telefonieren für 3,95 Euro zusätzlich im Monat ist offenbar so intensiv genutzt worden, dass den Kunden jetzt blaue Brief ins Haus flattern. Darin heißt es, die Auslandsgespräche sollten „umgehend und erheblich reduziert“ werden. Ihnen wird also vorgeworfen, dass sie das getan haben, was die Werbung verspricht – unbegrenzt ins Ausland zu telefonieren. In den allgemeinen Geschäftsbedingungen heißt es: „Voraussetzung für die Abrechnung (...) ist, dass der Kunde die von Arcor erbrachten Leistungen ausschließlich zur Abdeckung seines privaten Telefonbedarfs nutzt und dieser nicht von der durchschnittlichen Nutzung privater Teilnehmer erheblich abweicht.“ Damit hat sich das Unternehmen viel Spielraum in der Behandlung seiner Kunden geschaffen.

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