Golem.de
 
Suchen bei Golem.de
Radiobeitrge

Die an dieser Stelle verffentlichten Audio-Stcke knnen unter Angabe der Quelle "Golem.de" in unvernderter Form kostenlos genutzt werden. Sie unterliegen einer Creative-Commons-Lizenz.

Creative Commons License

Radiosender, die unsere Beitrge nutzen, mchten wir bitten, uns einen kurzen Hinweis an radio@golem.de zukommen zu lassen.

Sollten Sie spezielle Anfragen haben, z.B. Kommentare der Golem.de-Redaktion zu aktuellen IT-Themen wnschen, knnen Sie sich gern an uns wenden.

Kontakt
E-Mail: radio@golem.de
Telefon: +49 30 6290111-0

HOME

28.04.2008 / 18:21 MP3  3:16 / 3,00 MByte

Offener Brief an die Kanzlerin

Internetsperren oder Kulturflatrate

Am Freitag ist in verschiedenen großen Tageszeitungen ein offener Brief an die Bundeskanzlerin erschienen. Darin fordern diverse deutsche Musiker, Schauspieler und Regisseure einen "angemessenen Schutz" ihrer Werke im Internet ein. Die Politik hat bereits darauf reagiert. Jens Ihlenfeld von Golem.de kennt die Hintergründe und Anke Müller berichtet.

Herbert Grnemeyer, Seeed, Culcha Chandela, Zweiraumwohnung, Udo Lindenberg Max Herre, Bernd Eichinger, Till Schweiger wenn diese geballte Prominenz einen offenen Brief schreibt, knnen sie sich einiger Aufmerksamkeit gewiss sein. Vergangene Woche haben sie alle die Bundeskanzlerin in einem offenen Brief dazu aufgefordert, den Schutz fr Internetpiraterie zur Chefsache zu machen. Als positive Beispiele nannten sie Frankreich und Grobritannien. Jens Ihlenfeld.

Jens Frankreich

In dem offenen Brief wird behauptet, dass 70 Prozent des Internetverkehrs auf die meist illegale Tauschbrsennutzung entfielen. Die Rede ist zudem von angeblich 300 Millionen nicht legitimen Downloads. Woher diese Zahlen stammen, wird nicht gesagt. Allerdings beziehen sich die Unterzeichner auf den "Tag des Geistigen Eigentums", der eine Erfindung des Bundesverbandes der deutschen Industrie ist, wozu natrlich auch die groen Plattenfirmen gehren.

Jens Musikindustrie

Sogar die Kanzlerin hat reagiert. Ihr wchentlicher Videopodcast beschftigte sich ganz allein mit dem Schutz geistigen Eigentums.

Angela Podcast-Ton

Allerdings hat sich das EU-Parlament ganz klar gegen Internetsperren und diese Art der Zensur entschieden. Die EU-Kommission, in der die nationalen Regierungsvertreter sitzen, hat dagegen noch keine klare Linie die drfte auch schwer zu finden sein, bei dem aktuellen europischen Flickenteppich.

Jens Regeln

Bei all den Forderungen nach Strafen und Internetsperren bleibt kaum mehr Raum, ber Alternativen nachzudenken. Im Zweifel bestrafen die Knstler damit ihre grten Fans. Es gibt aber Anstze, dieser Kriminalisierung von Internetnutzern aus dem Weg zu gehen, beispielsweise durch eine sogenannte Kulturflatrate.

Jens Kulturflatrate

Download als MP3-Datei (3,00 MByte)

 

Audio/Video | Desktop-Applikationen | Foto | Games | Handy | Internet | Mobil | OSS | PC-Hardware | Politik/Recht | Security | Software-Entwicklung | Wirtschaft | Wissenschaft

Ticker | RSS | Forum | Zusatz-Dienste | Video | Jobs | IT-Events

Home | Impressum | Werbung

Copyright © 1997 - 2021 Golem.de. Alle Rechte vorbehalten.