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29.04.2008 / 19:09 MP3  3:30 / 3,21 MByte

WWW hat 15. Geburtstag

Die Technik, die das Internet revolutionierte

Das Internet hat unsere Lebensgewohnheiten revolutioniert. Einkaufen, kommunizieren und Reisen buchen – geht alles online und machen wir auch. Möglich macht die Technologie World Wide Web und die hat heute ihren 15. Geburtstag. Anke Müller blickt mit den Internetauskennern von Golem.de zurück.

52 Millionen Deutsche nutzen das Netz, 12 Millionen deutsche Internetadressen sind vergeben. Weltweit surfen 1,3 Milliarden Menschen. Das alles dank einer Technologie, die www – also world wide web - heißt und den Zusammenschluss von Computern revolutioniert hat. Werner Pluta.

Werner www

Entwickelt wurde diese Oberfläche von dem englischen Informatiker Tim-Berners Lee am Kernforschungszentrum Cern in Genf. Am 30. April 1993 wurde diese Technik der Öffentlichkeit frei zur Verfügung gestellt.

Werner Initialtzündung

Bis dahin hatte es bereits andere Dienste gegeben, auf denen man an Informationen herankam. Gopher z.B., was bis Mitte der 90er noch gewissermaßen als Standard galt.

Werner Gebühren

Neben dem www gibt es noch das Use-Net – das sind Diskussionsforen, die aber wenig genutzt werden. Und es gibt noch das File-Transfer-Protokoll – FTP. Damit kann man Daten auf einen Server ablegen und herunterladen. Das ist aber viel zu kompliziert, um massentauglich zu sein. Von vornherein für die Masse bestimmt war dagegen der Internet Explorer von Microsoft. Weil Bill Gates das Internet vorher nicht besonders ernst nahm, hat sich das Unternehmen bis Mitte der 90er Jahre den Browser-Markt erstmal komplett von Netscape abnehmen lassen. Aber dann wurde zum Kampf geblasen mit dem Betriebssystem Windows und dem vorinstallierten Internet Explorer. Ingo Pakalski.

Ingo meisten IE

Das wurde zwar vielfach als Missbrauch von Microsofts Marktmacht kritisiert, hat aber seinen Zweck erfüllt, denn im Jahr 2000 lag deren Anteil an Browsern bei 80 Prozent. Netscape war der große Verlierer im ersten Browserkrieg, wurde dann von AOL gekauft und begraben. Inzwischen herrscht aber schon der zweite Krieg auf dem Browsermarkt.

Ingo zweiter Krieg

Der Firefox-Marktanteil liegt inzwischen bei 40 Prozent – so auch in Deutschland. Dominant ist Microsofts Browser nach wie vor, aber schon lange nicht mehr so ganz allein da oben. Kritik bekommt der Internet Explorer außerdem von den Webdesignern. Andy Sebayang.

Andy IE muss verschwinden

Denn nur dann kann sich das Design des Internets auch weiterentwickeln, auf mobilen Geräten etwa oder auch in der Anwendung für Blinde. Wir Nutzer werden den nächsten Schritt des Internets spätestens dann erkennen, wenn wir mit unserem Fernseher ins www gehen.

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