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15.05.2008 / 11:01 MP3  2:50 / 2,60 MByte

Großbritannien legt seine Ufo-Akten offen

Bisher kein Kontakt mit Außerirdischen

Die Briten gelten ja gemeinhin nicht unbedingt als sehr spirituelles Volk. Deswegen verwundert es schon, dass das Verteidigungsministerium jetzt Dokumente veröffentlicht hat, die sich ausschließlich mit der Sichtung von Ufos beschäftigt. Die britischen Behörden haben dies allerdings gemacht, weil es Volkes Wille ist. Anke Müller berichtet.

Großbritannien scheint für Außerirdische ein besonders interessanter Ort zu sein. In den letzten Jahrzehnten haben die Briten zumindest tausende von Ufos gesehen und es den Behörden gemeldet. Als ordentliche Beamte sind sie jeder Sichtung eines unbekannten Flugobjektes nachgegangen. Nachzulesen ist das jetzt im Internet. Das Verteidigungsministerium hat nämlich die Akten aus den Jahren 1978 bis 1987 veröffentlicht. Werner Pluta von Golem.de weiß, was in den Dokumenten steht.

Werner Ton 1

Die Ufos treiben die Briten also um. Das Interesse an den Dokumenten soll auch immens hoch sein, hat das Verteidigungsministerium erklärt. Anfragen über unbekannte Flugobjekte seien die beliebtesten, hieß es. Also haben sich die Behörden unter dem Vorzeichen des "Freedom Of Information Act" zur Veröffentlichung auf der Website des National Archives entschlossen. Den Beamten liegt allerdings nicht im Geringsten daran, herauszufinden, ob da draußen noch anderes Leben ist.

Werner Ton 2

Die Akten sind nicht die ersten Dokumente zum Thema Ufos, die die Behörden veröffentlicht haben. Bereits vor zwei Jahren ist der erste Stoß auf die Website gestellt worden. Und darin sind immer wieder die gleichen Beobachtungen und Phänomene beschrieben. Meist handelt es sich um ungewöhnliche Wolkenformationen, Flugzeuglichter oder sogar brennenden Raumfahrtschrott. Das Ministerium ist jedenfalls sicher, dass noch nie Außerirdische mit ihrem Land in Kontakt gekommen sind.

Werner Ton 3

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