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23.05.2008 / 17:31 MP3  3:13 / 2,96 MByte

Interview mit ARD-Generalsekretärin Verena Wiedemann

Interview mit ARD-Generlsekretärin Wiedemann

Wie sieht das ARD-Programm der Zukunft aus? Neben Fernsehen und Radio ist inzwischen das Internet einer der wichtigsten Übertragungswege für Bild-, Ton- und Textmaterial. Die deutschen Verleger laufen schon länger Sturm gegen die Onlineaktivitäten der Öffentlich-Rechtlichen im Netz. Die ARD will aber den Anschluss vor allem an die junge Zielgruppe nicht verpassen. Golem.de hat mit der ARD-Generalsekretärin Verena Wiedemann gesprochen. Anke Müller berichtet.

Die Medienlandschaft steckt mittendrin in einem tiefen Umbruch. Mehr und mehr Verbreitungswege für Inhalte machen dem klassischen Rundfunk Konkurrenz und erschließen völlig neue Zielgruppen - zumal oft die jungen, die mit dem konventionellen Medienangebot immer weniger anfangen können. Die ARD versucht sich für die Zukunft zu rüsten, auch wenn das politisch nicht ganz leicht ist. Verena Wiedemann, ARD-Generalsekretärin.
< br> Ton Handy TV

Besonders die Zeitungsverleger hatten in der Vergangenheit immer wieder die öffentlich-rechtlichen Webinhalte kritisiert und unlauteren Wettbewerb beklagt. Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht nach Aussage der Generalsekretärin die ARD insofern gestärkt, als sie den Rundfunkbegriff dynamisch definiert hat – also nicht nur Ton und Bewegtbild dazu zählt, sondern auch Texte und Fotos.

Ton Platz für alle

Konkret wird derzeit der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag erarbeitet, in dem auch die sogenannte Onlinebeauftragung neu definiert wird – möglicherweise zu Lasten einiger Angebote. Der Grundsatz für den Rundfunkstaatsvertrag laute, das was aktuell gesendet worden sei, solle auch online gehen – zumindest für sieben Tage. Das was über diese Woche hinaus im Internet steht, muss laut Verena Wiedemann die journalistische Relevanz entscheiden. Als Beispiele nannte sie Dossiers zu den ARD-Themenwochen und die Portale "Planet Schule" oder "Planet Wissen".

Ton 12 Monate Archiv

Seit dem 1. April ist die ARD mit sämtlichen Fernseh- und Radioprogrammen im Internet-Fersehangebot Zattoo vertreten. Dort kann der Nutzer also alle Kanäle genauso empfangen wie sie auch ausgestrahlt werden – testweise für ein Jahr. Und die ARD testet noch mehr.

Ton CC Linzenz

Dies wird aber zunächst die Ausnahme bleiben. Vor allem die ungeklärte Rechtefrage der Autoren, Regisseure und Schauspieler hält die ARD davon ab, noch mehr Beiträge im Internet zu veröffentlichen. Deswegen gibt es auch keine Fußballberichte in der neuen Mediathek, ebenso wenig wie die komplette Ausstrahlung von Unterhaltungsshows wie "Schmidt & Pocher".

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