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28.05.2008 / 15:58 MP3  3:18 / 3,02 MByte

LinuxTag in Berlin eröffnet

10.000 Besucher erwartet

Heute (28. Mai) hat auf dem Berliner Messegelände der LinuxTag 2008 begonnen. Bis zum Samstag treffen sich Entwickler, Programmierer und Unternehmen. Der LinuxTag hat sich inzwischen in Europa als führende Veranstaltung für freie Software und Open Source etabliert und wächst zusehends. In diesem Jahr lauten die Kennziffern: 105 Projekte - 250 Vorträge - 40 Stunden Workshops. Anke Müller berichtet.

Die Messehalle in Berlin wird in den kommenden vier Tagen von Anhängern freier Software und Open Source bevölkert. Denn bereits zum zweiten Mal gibt es in Berlin den LinuxTag, der sich an diesem Standort offenbar schon etabliert hat, wie Jens Heithecker, Direktor der Berliner Messe, immer wieder betont.

Ton Heithecker Berlin

Rund 200 Unternehmen und freie Projekte sind auf der inzwischen 14. Version der Messe vertreten. Mehr als 10.000 Besucher aus über 30 Ländern sind angemeldet und die sollen auch wieder einiges geboten bekommen. Beispielsweise wir der OpenBicycle-Computer vorgestellt. Das ist ein Fahrrad-PC, der komplett mit Open-Source-Software läuft. Außerdem präsentiert sich das OpenStreetMap-Projekt - das freies Kartenmaterial erzeugen möchte. Darüber hinaus stellt München sein Linux-Projekt vor. Die Stadt hat fast ihre komplette Verwaltung mit dem freien Betriebssystem ausgestattet, und das darf bereits jetzt als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden. Denn München spart erheblich Geld, wie Elmar Geese, erster Vorsitzender des Linux-Verbands, erklärt.

Ton Geese München

Vor allem für Lizenzen müssten Unternehmen, die nicht mit freier Software arbeiten, das Geld ausgeben und das verlasse dann auch meistens den Kontinent, sagt Elmar Geese. Wer Open-Source-Produkte einsetzt, spart demnach Lizenzkosten und muss nur noch die Computer-Service-Dienstleistung bezahlen. Er schaffe damit also sogar noch Arbeitsplätze. Auch große Unternehmen kommen an dem Thema Open Source offenbar nicht mehr vorbei, wie auch die Präsentation von IBM zeigt. Oliver Parpart, Direktor der Region Ost.

Ton Parpart Online Game

Freie Software ist nach Ansicht der Organisatoren des LinuxTag präsenter und anfassbarer geworden. Elmar Geese.

Ton Geese T Punkt

Besonders stolz sind sie auf die internationale Beteiligung. Von mehr als 100 Unternehmen, die mit wirtschaftlichem Interesse beim LinuxTag dabei sind, sind immerhin 13 aus dem Ausland – fünf allein aus den USA. Zu den internationalen Partnern gehören neben IBM auch Nokia oder Sun Microsystems. Dabei sein kann jeder, der will. Ein Ticket kostet gerade mal 9 Euro pro Tag.

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