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29.05.2008 / 19:00 MP3  2:56 / 2,69 MByte

Ein Jahr Linux in München

Microsoft hat selber Schuld

Als erste deutsche Großstadt setzt München in ihrer Verwaltung auf das freie Betriebssystem Linux und auf freie Software. Gut ein Jahr wird jetzt schon in der bayerischen Landeshauptstadt damit gearbeitet. Beim LinuxTag wurde zurückgeblickt und das Publikum war ganz Ohr. Anke Müller berichtet.

Die Münchner Stadtverwaltung arbeitet mit rund 14.000 PCs. Immerhin 1.200 davon laufen bereits seit einem Jahr mit dem Betriebssystem Linux. Dafür wurde extra ein eigener Linux-Basis-Client entwickelt. Schuld daran, dass auch noch der Rest der Rechner darauf umgestellt wird, hat Microsoft. Karl-Heinz Schneider, Leiter der Münchner Informationstechnik.

Schneider: Microsoft

Mit Limux ging es weiter – das M steht für München und der Rest für freie Software und ein freies Betriebssystem. 12 Millionen Euro hat die Umstellung bislang gekostet. Am Ende sollen aber die Kosten so niedrig sein, wie noch nie, weil Lizenzgebühren wegfallen und freie Software von Firmen aus Deutschland genutzt werden kann. Ganz aktuell hat München ihr Vorlagensystem WollMux als freie Software veröffentlicht. Vize-Projektleiter Florian Schießl.

Schiessl: Wollmux

Die Migration der alten Inhalte ins neue System ging nicht von heute auf morgen und verlustfrei war der Datenaustausch auch nicht, aber Karl-Heinz Schneider erinnert daran, dass das ja auch nichts Neues ist.

Schneider: Wie bei Microsoft

Um dem Vorurteil zu entgehen, Linux sei ein System von Freaks für Freaks, haben die Münchner nicht nur Aufklärungsarbeit an ihren Mitarbeitern geleistet, sondern sie haben sich sogar mit der unkorrumpierbarsten deutschen Instanz zusammengetan, dem TÜV.

Schiessl: TÜV

So ganz ohne Windows geht es noch nicht überall, aber Schritt für Schritt ist München frei und bereits jetzt ein Vorbild für andere deutsche Städte.

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