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Gründerkongress prämiert Multimedia-IdeenAktueller Wettbewerb läuft
Von der Idee bis zum Produkt ist es bei allen Unternehmen ein weiter Weg – zumal bei jungen Multimedia-Projekten. Oft fehlt den Entwicklern das Geld oder die Unterstützung von Partnern. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat genau dafür den Gründerkongress ins Leben gerufen. Den gibt es in diesem Jahr bereits zum dritten Mal. Er soll den Entwicklern die Chance geben, ihre Geschäftsideen potenziellen Investoren vorzustellen. Andreas Goerdeler vom Ministerium.
BMWI Halbes Jahr 120 bis 130 Geschäftsideen bekommt das Ministerium jeweils alle sechs Monate eingereicht. Diese Zahlen sind inzwischen recht konstant, so dass von einem großen Potenzial in diesem Bereich ausgegangen wird. Denn diese Firmen haben Zukunft. BMWI 2000 Jobs Auf dem Kongress schauen sich die Firmen, Sponsoren und Wissenschaftler an, was aus den Gründungen geworden ist. Im Gegensatz zum allgemeinen Trend im High-Tech-Bereich, wo sich Deutschland etwas schwertut bei Unternehmensgründungen, werden im Multimedia-Bereich 60 bis 80 Prozent mehr Firmen pro Jahr ins Leben gerufen als noch Mitte der 90er. Die Geschäftsideen, die auf dem Gründungskongress ausgezeichnet worden sind, werden sogar zu 90 Prozent zu eigenständigen Firmen. Diesmal hat sich die Jury u.a. für die VIOSO GmbH aus Weimar entschieden. Das Unternehmen ist ein Spin-off der Bauhaus-Universität und hat eine Technologie entwickelt, mit der Bilder auf nahezu jede Oberfläche projiziert werden können. Geschäftsführer Benjamin Fritsch. Projektion Steinbruch Für diesen Hingucker gibt’s jetzt 15.000 Euro als Preisgeld. Gegründet hat sich das Unternehmen im vergangenen Jahr. Bereits Kunden Aber was die VIOSO GmbH eigentlich will, ist: mit ihrer Technik in unsere Handys zu kommen. Neues Produkt Vision Handy Der Wettbewerb richtet sich an potenzielle Gründer, die mit ihren Ideen im Multimediabereich den Weg in die Selbstständigkeit gehen wollen. Im aktuellen Wettstreit können noch bis Ende Juni Geschäftsideen beim Bundesministerium eingereicht werden. Download als MP3-Datei (2,66 MByte)
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