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Quo Vadis - Jobbörse für SpieleentwicklerBranche bedauert Nachwuchsmangel
Die deutsche Spieleentwickler-Branche trifft sich vom 7. bis zum 9. Mai wieder in Berlin zu ihrer Konferenz "Quo Vadis". Die gibt es in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal. Nach vier Jahren in Oberhausen treffen sie sich jetzt zum zweiten Mal in Berlin. Golem.de-Spieleexperte Peter Steinlechner zum Stand der Entwicklerbranche in Deutschland.
Peter 1 Im Jahr 2003, als es Quo Vadis das erste Mal gab, hatten die heimischen Spieleentwickler noch nicht viel vorzuweisen. Die Games galten international als nicht konkurrenzfähig. Inzwischen hat sich einiges getan. Eines der erfolgreichsten Spiele aus Deutschland ist "Crysis". Deren Macher von Crytek geben auf dieser Quo Vadis auch Einblicke in ihre Arbeit. Spieleentwickler ist ja eigentlich ein Traumberuf. Schwer vorstellbar, dass die Branche unter Nachwuchsmangel leidet. Deswegen wird auch auf der Quo Vadis zusammen mit der Games-Academy und der Media-Design-Hochschule ein Studentencampus aufgebaut, der eigentlich eine Art Jobbörse ist. Spieleentwickler ist ein Beruf mit Zukunft. Peter 2 Und trotzdem suchen die Entwickler immer wieder neue Leute. Der Markt wächst eben unaufhaltsam weiter. Deswegen hat die Quo Vadis gleich den kompletten Freitag als Career-Day ausgerufen. Ansonsten werden auch einige internationale Gäste erwartet. Zusagen haben sie beispielsweise vom Streamline-Studio, die über die Zukunft des Computerspiels spekulieren. Nach Ansicht von Peter Steinlechner spielt die sich vor allem auf Konsolen ab, aber für die Ausbildung ist das erstmal nicht so relevant. Peter 3 Die Zukunft für Computerspiele auf dem heimischen Markt scheint sich auch in der Kooperation mit der Film- und Fernsehindustrie abzuspielen. Dies zeigt nicht nur die enge Zusammenarbeit mit dem Medienboard Berlin-Brandenburg, sondern auch die Standortentscheidung. Denn in Berlin spielt die Film- und Medienmusik. Infos zum Programm gibt es unter www.die-entwicklerkonferenz.de. Download als MP3-Datei (2,82 MByte)
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