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Microsoft-Yahoo-Deal geplatztGoogle lachender Dritter
Microsoft wollte Yahoo, aber Yahoo wollte sich nicht schlucken lassen. Offiziell hieß es, das Angebot von Microsoft sei zu niedrig. Das Unternehmen war bereit, 33 Dollar pro Aktie zu bezahlen – insgesamt also 47 Milliarden Dollar. Microsoft hätte sich damit erstmals in der eigenen Geschichte verschuldet. Yahoo-Konzernchef Jerry Yang wollte aber 37 Dollar pro Stück. Eine feindliche Übernahme hat Microsoft immer ausgeschlossen. Jens Ihlenfeld von Golem.de über die Gründe.
Jens Mitarbeiter wichtig Der Deal ist erstmal gestorben und die Yahoo-Aktien sind an der deutschen Börse um mehr als 18 Prozent in den Keller gerutscht. Ob sie da aus eigener Kraft wieder hochkommen, bezweifeln nicht nur Branchenkenner. Jetzt sind beide Unternehmen im Internet nicht erfolgreicher als vorher – und das, obwohl jeder weiß, dass das Geld künftig dort verdient wird. Jens gegen Google Auf längere Sicht kann der geplatzte Deal von heute fatale Auswirkungen für beide Unternehmen haben. Microsoft verdient wenig bis gar nichts in seiner Onlinesparte, und Yahoos Gewinne pro Jahr erwirtschaftet Google in sechs Wochen. Das Vorzeigeunternehmen der DotCom-Zeit hat mit seiner Abwehrhaltung offenbar etwas überzogen. Es wird damit gerechnet, dass einige Aktieninhaber Klage einreichen wollen. Jens Hintertürchen Aber Yahoo spielt möglicherweise auch ein doppeltes Spiel und plant einen Pakt mit Google. In einigen gemeinsamen Tests hat die Kooperation bereits erfolgversprechende Ergebnisse geliefert, als Google nämlich die Suchergebnisse von Yahoo vermarktet hat. Yahoo - ein Gemischtwarenladen von Mail-Diensten, Unterhaltung, Display-Werbung und blinkenden Bannern - könnte die Google-Dienste ergänzen und Yahoo damit durchaus helfen, wenn die Kartellbehörden mitmachen. Download als MP3-Datei (2,43 MByte)
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