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Der Avatar wird lebendigArtificial sorgen für Emotionalität in PC-Spielen
Künstliche und emotionale Intelligenz in Computerspielen – das ist das große Thema von Frank Gwosdz und Serein Pfeiffer, zwei jungen Informatikern aus München. Sie wollen die Charaktere besonders in Onlinerollenspielen lebendiger darstellen. Dafür haben sie ein Programm entwickelt, das "Eki One" heißt. Es kann virtuellen Figuren Leben einhauchen. Frank Gwosdz über sein Projekt:
Frank Gwosdz: "Bewegungsverhalten" Onlinewelten wie Second Life oder World of Warcraft bestechen durch ihre Grafik, aber die Figuren darin wirken immer sehr künstlich, eben überhaupt nicht emotional. Serein Pfeiffer. Serein Pfeiffer: "Verhalten-Diskrepanz" Die jungen Entwickler sind überzeugt davon, dass lebendigere Personen die Spiele insgesamt authentischer machen. Denn nur so könne sich der Spieler mit seinem Avatar auch richtig identifizieren. Frank Gwosdz: "Nicht mehr genug Zeit" Mit seiner Idee hat das junge Unternehmen, das an der Fachhochschule München gegründet wurde, bereits einige Preise gewonnen. Außerdem sind sie vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert worden. Frank Gwosdz: "Gründungsgeschichte" Ihr Programm "Eki One" ist für die Spieleprogrammierer entwickelt worden. Sie sollen damit die Spiele realistischer machen, um damit letztlich neue Zielgruppen ansprechen zu können. Frauen beispielsweise. Deren Durchschnittsquote bei Computerspielen liegt gerade mal bei fünf Prozent, bei "World of Warcraft" oder "Die Sims" sind es aber schon um die 20 Prozent. Das heißt, Frauen spielen auch, und wenn ihre Figuren auch noch emotionaler daherkommen als bislang, dann spielen sie erst recht. Download als MP3-Datei (2,52 MByte)
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